Was muss man sich unter einem Australischen Labradoodle (AL) vorstellen?

Der Begriff „Labradoodle“ ist ein Sammelbegriff. Die ersten Australischen Labradoodles stammten ursprünglich aus einer Kreuzung von Labrador Retriever mit seiner hohen sozialen Kompetenz und dem intelligenten Grosspudel. Sie wurden von Wally Conran,  Australien, als Assistenzhunde gezüchtet. Bereits um 1980 wurden weitere Rassen (Cocker Spaniel, Irischer Wasser Spaniel  und Irish soft coated Wheaten Terrier) eingekreuzt. Das Ziel war, einen ausgezeichneten Therapie- und Assistenzhund zu züchten. Die ersten Hunde dieser Rasse wurden ausschliesslich als Therapiehunde verkauft und eingesetzt.

Bald merkte man allerdings, dass sich die Australian Labradoodles auch ausgezeichnet als liebevolle, treue und gut erziehbare Familienhunde eigneten.


Seit 2004 werden keine weiteren Rassen mehr eingekreuzt. In den folgenden 12 Jahren wurde von vielen erfahrenen Züchtern daran gearbeitet, den Rassestandard beizubehalten und weiter zu entwickeln.
Es ist an dieser Stelle zu erwähnen, dass die Rasse bis jetzt noch nicht vom FCI anerkannt ist. Die verschiedenen Zuchtverbände arbeiten aber mit Hochdruck daran, diese Anerkennung zu erhalten.

Erscheinungsbild und Verwendung der Rasse:

Der Australian Labradoodle ist ein harmonisch gebauter Hund mit einem intelligenten, treuen Blick.
Er ist nicht haarend, weshalb sein Fell auch weniger „riecht“, als das bei den meisten Hunden der Fall ist. Er gilt als für Allergiker geeignet. Allerdings muss man dies im Einzelfall prüfen.
Da er sehr gut trainierbar, freundlich und liebevoll ist, wird er gerne als Therapiehund verwendet.
Wegen genau diesen Eigenschaften eignet er sich aber auch ausgezeichnet als Familienhund. Er ist ein lustiger und intuitiver Hund, der gerne immer dabei ist.
Natürlich braucht der
Australian Labradoodle eine klare Führung und Auslastung, sonst kann er seine Intelligenz durchaus auch für Streiche einsetzen.
Eine gute Hundeschule ist auf jeden Fall sehr zu empfehlen. Die Bereitschaft, einen Welpen- und Junghundekurs zu besuchen, setzen wir bei unseren Welpenkäufern voraus, einen anschliessenden Erziehungskurs empfehlen wir wärmstens.